Nach der überwältigenden Resonanz auf die ersten beiden queer-feministischen Neujahrskonzerte des Schmusechors, stets vor ausverkauften Häusern und unter großem medialen Interesse, hätte ein weiteres Neujahrskonzert zur Gewohnheit werden können. Doch warum das Schöne erstarren lassen, wenn es in Bewegung erst gedeiht?
Der Schmusechor nimmt sich daher 2026 die nächsten Festtage vor und entstaubt eine weitere Tradition: Mit SCHMUSE*PASSION verwandelt der Schmusechor die Passionszeit in ein zeitgenössisches Ritual voller Klang, Körper und Gemeinschaft. Zwischen Performance, Pop und Komposition unserer Zeit entsteht ein immersives Erlebnis, das Nähe und Verbundenheit neu definiert. Im Mittelpunkt stehen Werke von Frauen* und queeren Künstler*innen, die das Kollektiv neu interpretiert und weiterdenkt.
Auch diesmal geht es der rund 40-köpfigen stimmgewaltigen Performancegruppe um das Aufbrechen starrer Traditionen, das lustvolle Spielen mit Tabus und die Verwandlung von Altbekanntem. Ausgehend von Bräuchen, die vielen bekannt sind und sich womöglich dennoch gleichzeitig fremd anfühlen, nähert sich der Chor der Frage, wie diese umgedeutet, neu belebt oder geöffnet werden können, stets mit einer Prise Humor und der unverwechselbaren Schmusechor-Energie.
Lasst uns also zusammenkommen und die Früchte der SCHMUSE*PASSION gemeinsam genießen – an einem Abend voller Leidenschaft, Zärtlichkeit und triefendem Genuss.
Mitwirkende: Schmusechor, inn.wien ensemble, Nastaja Ronck (Keys & Guitar), Alexander Csurmann (Drums), Marie Schweiger (E-Bass, Kontrabass, Synth), Tarun Bathija (Beatbox), Katharina Senk (Choreografie), Matthias Seier (Dramaturgie), Felix Hafner (Regie), Nanna Neudeck (Beratung Bühnenbild), uvm.